Ludwig van Beethoven: Quintett nach dem Sextett op.71
Selten gespielt und wenig bekannt ist das kammermusikalische Schaffen Beethovens jenseits der "großen" Genres der Klaviersonaten oder Streichquartette. Dabei schuf er eine Reihe hochrangiger Werke für ungewöhnliche Besetzungen, wie etwa seine Trios für zwei Oboen und Englischhorn oder eben dieses Sextett in Es-Dur für zwei Klarinetten, zwei Hörner und zwei Fagotte, ein heiteres, frühes Werk, aber mit seinem großen Gestus schon ein ganzer Beethoven - ein Stück, das auch einem engagierten Laienensemble eine Auseinandersetzung mit dem Meister ermöglicht. - In dieser Bearbeitung kommt statt der Oboe das Englischhorn zur Verwendung, weil nur so sich der solistisch angelegte Part des ersten Fagotts adäquat wiedergeben lässt. Auch entspricht der gegenüber dem gewöhnlichen Bläserquintett sonorere Klang in besserer Weise dem Original.